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Nach einer ereignislosen aber nicht ruhigen Nacht in der Panxion Weber, die direkt an einer Endhaltestelle der Strassenbahn und einer Strasse liegt gings zum Frühstück. Der Kaffee floss in Strömen und dem Buffet wurde heiter zugesprochen.
Danach gings los. Wir waren natürlich völlig falsch angezogen. Wien liegt im Osten (Österreich von Ostafrika) und da ists kalt. Denkste. Uli wagte sich sogar in kurzen Hosen auf die Strasse. Wir andern trugen Jacken, erst am Leibe später auf dem Arm. Heute sollte es 20 ° geben....
Erstes Ziel: Schloss Schönbrunn Verkehrsmittel: U-Bahn Linie 71
Mit der U-Bahn lernt man Wien so richtig von unten kennen. Leute allerlei Couleur. Küss die Hand gnäd´ge Frau bis zum Punk ist alls vertreten. Nebenbei erzählt Hannes etwas von der Historie bzw. wir tauschten uns diesbezüglich aus. Traude ergänzt dann die Personalia, also das was von der heutigen Prominenz in der Bunte steht.
Irgendwie wollte jeder Wien haben. Vor allem die Türken waren scharf darauf wie sonst noch wer. Aber die Wiener hamn´s net reinglassen. Mehrfach standen sie vor Wien doch entweder der Sobieski aus Polen oder der Eugen aus Frankreich haben´s wieder vertrieben. Geschickt, Ausländer für sich arbeiten lassen. ...Nun ja 2015 werdens es dann wohl endgültig schaffen die Osmanen...... Mehr zur Geschichte gibts Hier . Eines lassen die Türken aber zurück, das damals wie heute markant das Bild der Stadt prägt. Kaffeehäuser - gell Herr Meinl...
Doch zurück in die Gegenwart die uns gleich in die Vergangenheit führt:
Schloss Schönbrunn. Das Schloss derer und derer von Habsburg. Von Maria Theresia bis Franz-Josef dem I. hat hier die Familie Kaiser-König gewohnt. Sozialwohnung vom Staat gestellt.
Schon im Hof drängen sich Touristenströme und wir mitten drin. Besichtigung ja, aber welche. Letztlich nehmen wir die kleine = Imperialtour die nur 25 Zimmer berücksichtigt. Nach kurzem Warten dürfen wir auch eintreten, während Traude, Hannes und Günter, die alles schon leidlich kennen, draussen bleiben.
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